1 Minute Trost

Heißt jetzt in der Passionszeit eine Kategorie in unserer Digitalen Kirchen für die Passionszeit. Jeden Montag neu gibt es eine Minute Trost zu hören. Nicht nur hier über unsere Webseite, sondern vor allem auch am Telefon. Wenn Sie folgende Nummer (033397-68828) anrufen, können Sie sich anhören, wodurch die jeweilige Person zurzeit Trost findet. Eine Reaktion auf dem Anrufbeantworter ist ausdrücklich erwünscht und auch das Weitersagen an Menschen ohne Internet.

Den Anfang macht Hans Reichardt aus Wandlitz und er hat in einer Minute zusammengefasst, was ihn tröstet.

Interview | Pfarrerin Janet Berchner

Jeder Freitag ist ja ein kleiner Karfreitag, darum haben wir uns überlegt, dass es in der Passionszeit an jedem Freitag ein Interview mit Personen geben wird, die unseren Pfarrsprengel verlassen haben. Es ist ja nicht immer leicht, wenn sich Lebenswege trennen. Es war für mich sehr schön, mit meiner Vor-Vorgängerin über Ihre Zeit hier in Basdorf-Wandlitz-Zühlsdorf zu sprechen und es war interessant zu hören, wie es danach weiter ging.

In dem Gespräch komme ich auf eine Zahnputzandacht von Frau Berchner zu sprechen, die ich hier nochmal verlinkt habe.

Viel Spaß beim Hören! Für nächste Woche hat Herr Oberhof den ehemaligen Gemeindepädagogen Herrn Lukkari interviewt.

Kreuz

Heute am Aschermittwoch startet unsere Impulsreihe zum Thema Kreuz. Und Sabine Müller blickt mit uns auf ein ganz spezielles Kreuz, dass Sie am Aschermittwoch in der offenen Kirche in Groß Schönebeck sehen können. Wenn Sie schon dort sind, können Sie auch gleich mit dem Geocaching starten. Es ist ein Kreuz dort in der Nähe versteckt. Alle Gegenstände unserer Passions-Impulse können Sie ab heute bis Ostern suchen. Ein Gegenstand führt Sie dann zum Nächsten. Alles, was sie benötigen ist ein internetfähiges Smartphone und die erste Geoposition: Tippen Sie einfach folgenden Code in die Karten App Ihrer Wahl: 52.9061480, 13.5310981. Sie müssen aber nicht alle Gegenstände heute suchen. Sie können auch alle am Karsamstag finden. Oder Sie gehen Woche für Woche los und suchen genau den einen Gegenstand, der die Inspiration für den Impuls gibt. Falls Sie es heute nicht nach Groß Schönebeck schaffen, können Sie sich das Kreuz von Frau Müller auch auf diesem Foto ansehen.

Gedanken zum Thema „Befreiung“

Gedanken zum Thema „Befreiung“

von Pfarrerin Sabine Müller, Beauftragte für die Arbeit mit Frauen im Kirchenkreis Barnim und Pfarrerin im Pfarrsprengel Groß Schönebeck/Zerpenschleuse.

Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück lädt am 27. Januar 2021 um 17 Uhr zu einem digitalen Gedenken ein. Hier der Hinweis zu der Veranstaltung

Moment mal…

Podcast und Gebet

Ich höre sehr gerne Podcasts, also Internet-Radiosendung. Und da gibt es im Vergleich zum klassischen Radio einige Vorteile: Frei von Zeitlimits endet eine Sendung, wenn alles gesagt ist – entweder nach 20 Minuten oder 4 Stunden. Es braucht keine professionelle Radiostation: Ein Mikrophon und ein Computer sind ausreichend. Jeder Mensch, egal wo auf der Welt, kann einfach loslegen. Niemand ist erstmal mehr oder weniger geeignet, um alleine oder in einer Gruppe persönliche Ideen ins Internet zu sprechen. Es braucht nur etwas Vertrauen, dass andere Menschen Interesse zeigen und zuhören. Das Besondere bei diesem Format: obwohl ich die Menschen in den Podcasts nicht persönlich kenne, baue ich eine Beziehung zu ihnen auf und habe das Gefühl, sie zu kennen. 

Ein bisschen ist es der Unterschied zwischen einem Gottesdienst und dem persönlichen Gebet. Ohne Gottesdienste vor Ort kann es nicht schaden, die Vorteile eines Gebetes zu betonen: 

Ich nehme mir die Zeit, die es eben braucht, um das Gespräch mit Gott zu suchen – ganz ohne vorgegebenen Rahmen. Ich spreche nur über die Themen, die mir persönlich wichtig sind und weil ich darauf vertrauen kann, dass mein Gebet gehört wird, festigt sich meine Gottesbeziehung.

Natürlich fehlt vielen Gottesdienst trotzdem… daher gibt es jeden Sonntag einen Gottesdienst als Podcast auf der Gemeindehomepage.

Konfi-Unterricht

Die Bibel – ein Einblick in den Konfiunterricht

Heute ging es im Konfi-Unterricht um die Bibel.

Als erstes sprachen wir darüber, wie sie entstand: Dass sie zuerst mündlich überliefert wurde und dann schriftlich: Dafür haben wir ein Experiment gemacht, dass Sie hier nachhören können. Drei Konfis verließen den virtuellen Raum und ich las das Gleichnis vom Sämann den anderen vor. Dann kam die erste Konfirmandin wieder rein und bekam die Geschichte nacherzählt. Sie sollte dann das, was sie gehört hat, wieder weitererzählen. Die letzte Konfirmandin hat dann nochmal das weiter gegeben, was bei ihr ankam. Zum Schluss habe ich dann nochmal allen vorgelesen, was wirklich in der Geschichte stand.

Dieses Experiment bedurfte 20 Minuten und trotzdem hat sich der schwierige Text verändert und verkürzt. Wie ist es da mit biblischen Geschichten, die über Generationen mündlich weitergegeben wurden, ehe sie verschriftlicht wurden?

Nach der Entstheung folgte der Aufbau der Bibel:

In einem Brainstorming sollten alle Konfis die Geschichten der Bibel aufschreiben, die sie kannten. Anschließend wurden die Geschichten der Reihe nach und nach Altem und neuen Testament sortiert.

Aufschreiben hieß in der Antike auch Verkürzen, weil Medien zum Schreiben sehr aufwändig und teuer waren. Wir sprachen also darüber, dass die Hebräische Bibel zum Platzsparen die Vokale zwischen den Konsonanten wegließ. Schon bei dem von mir gegebenen Beispiel LB wurde deutlich, wie schwierig Lesen und Übersetzen dadurch wird: Aus „LB“ kann Liebe, Laub, Lob, lobe, labe, lieb werden. Gleichzeit wurde auch inhaltlich gekürzt: Lieber eine kurze Zusammenfassung als eine halb fertige blumige Umschreibung.

In Erinnerung an meine Konfi-Zeit, als SMS mit 140 Zeichen noch richtig Geld kosteten, sollten die Konfis Bibelstellen auf 140 Zeichen kürzen, um ein Bewusstsein für diese Schwierigkeit zu bekommen.

Hier die Ergebnisse und die Texte, die sich dahinter verbergen:

Teilweise 10 Gebote,nur 1 Gott haben,Gottes Name nicht missbrauchen,Gott hat ihn aus Ägypten geführt,}was man tun,nicht tun soll

5. Mose 5, 6-21

Ein Reicher war da. Dann wurde ihm viel genommen. Der Satan sagte,dass er(Hiob) Gott danach hassen würde. Doch er sagte was, was Gott gefiel

Hiob 1,1-22

Jesus voll heiligem Geistes kam zurück zum Jordan und wurde vom Geist herumgeführt. An diesen Tagen aß er nichts und er war hungrig. Der Teufel wollte, dass er Stein in Brot verwandelte doch Jesus verweigerte. Sie gingen dahin und der Teufel wollte Jesus mit Reichtum verführen, doch Jesus verweigerte abermals. Dann führte der Teufel Jesus auf einen Tempel und wollte das er springt, doch er verweigerte auch diesmal.

Lukas 4,1-13

Das Grab Jesus ist leer. Maria weint und Jesus erscheint. Maria erzählt den Jüngern, das sie Jesus gesehen hat und was er ihr gesagt hat.

Lukas 24,1-12

Herodes lässt das Kind suchen. Die Suchenden sehen einen Stern und kehren nicht zurück, ein Engel erscheint Josef und rät ihnen nach Ägypten zu fliehen. Nach dem Tod von Herodes erscheint der Engel erneut und sie ziehen zurück nach Israel.

Matthäus 2,1-15

Elia in Wüste wünscht zu sterben legt hin und schläft Engel rührt ihn an und sprach steh auf iss er sah Brot und Wasser legte wieder hin Engel kam und sagte nochmal er hat weiten Weg bevor dann ging vierzig Tage und Nächte zum Berg Gottes sprach Prophet getötet  er hat Gott Zebaoth geliefert israeli Bund verlassen

1 Könige 19,1-13

Jona der nach Ninive gehen sollte nach Tarsis. Auf See Gewitter, Leute hatten Angst. Versuchten ans Land scheiterten. Haben Jona über Bord, alles still.

Jona 1,1-16

Mose erzähle er sah das Leid in Ägypten und helfen wollte. Er möchte die Menschen retten, sie in ein Land bringen wo Milch und Honig fließt.

2. Mose 3,1-15

Jesus soll gekreuzigt werden, zusammen mit zwei anderen die man für Überhielt. Das Volk stand da und sah zu, aber die Oberen spotteten über Jesus. Sie fragte ob er der Christus sei, der Auserwählte Gottes. Einer der Übeltäter spottete ebenfalls. 

Es kam eine Finsternis über das Land und die Sonne verlor ihren Schein. Der Vorhang des Tempels riss. Jesus rief:  Vater Ich befehle meinen Geist in deine Hände! und er erschien.

Lukas 23,32-49

Eine Familie aus Bethlehem in Juda zog aus ins Land der Moabiter. Ein paar Jahre später starb der Vater. Danach hatten die beiden Söhne Frauen kennengelernt die eine davon hieß Rut. Dann starben auch die Söhne ,übrig blieb nur die Mutter.Sie ging mit den Schwiegertöchtern ins Land Juda zurück. Auf dem Weg sagte die Mutter das sie umkehren solle, aber sie weigerten sich.Rut meint das sie alles macht was die Mutter machte.

Rut 1,1-17

Jesus trug das Kreuz selber und sie gingen zur Städte hinaus , denn dort wurde er gekreuzigt mit zwei anderen an der Seite Pilatus schrieb etwas auf das Kreuz . In  hebräischen, lateinischen und griechischer Sprache wurde der Juden König auf das Kreuz geschrieben . Die Soldaten nahmen seine Kleidung und teilten sie in vier Teile für jeden Soldaten. 

Weil es rüsttag war sollten sie nicht am Kreuz bleiben. Denn anderen beiden wurden 

Die Beine gebrochen und als sie zu Jesus gekommen waren war er  schon tot.

Johannes 19,17-37

Die Texte sind nicht alle so wie vorher besprochen gekürzt. Aber so war es bei uns, wie bei der Entstehung der Bibel. Manche Texte ließen sich leichter einkürzen, als andere…

Danach haben wir Fußball via Zoom gespielt. Zwei Teams, A&B und ich habe Bibelstellen genannt. Aus wessen Team zuerst der Text vorgelesen wurde, der konnte den Ball um eine Linie in Richtung gegnerisches Tor bewegen.

Dabei sein war natürlich alles, aber trotzdem herzlichen Glückwunsch an Team B.

Zum Schluss haben die zwei Teams noch Bibelstellen in Ihre Sprache übersetzt. Team A, den Barmherzigen Samariter, können Sie in Jugendsprache hier nachlesen und Team B „Die Hochzeit von Kanaan“ hören Sie morgen als Evangelium im Gottesdienst.

Übersetzung Lukas 10;30-35

Jesus antwortete: Es war ein Typ aus Jerusalem der nach Jericho ging, dort wurde er überfallen von Leuten die ihn beklauten und verprügelten und sich danach verzogen. Dann ließen sie ihn halb tot liegen. Ein Priester war auf dem gleichen Weg und als er ihn sah half er ihm nicht. 🙁 Noch jemand kam vorbei, half ihm aber auch nicht. `-´. Zum Glück kam ein freundlicher Samariter vorbei und half ihm mit Schmerztabletten und schmierte ihn mit Voltarenein. Er nahm ihn in seinem Porsche mit ins nächste 5-Sterne-Hotel und gab dem Hotelier 1000€ und sagte das wird schon reichen und wenn nicht dann ruf mich an. Meine Nummer ist 555 49361206.

Und schon waren drei Stunden Konfi-Unterricht rum. Letzte Woche haben alle Konfis eine Lutherbibel nach Hause bekommen, bei der sie das Cover selbst gestalten können. Das haben wir in der Zeit nicht mehr geschafft, aber es blieb als Aufgabe für die kommende Zeit. Die Cover, die mich noch als Bild erreichen, werde ich gerne hier veröffentlichen. Inspiration gab es jedenfalls genug.

Konzert für Sopranstimme und Orgel

Siegfried Ruch, der Kantor aus Eberswalde, war nun schon zum 7. Mal bei uns in der Kirche, um ein Orgelkonzert zu geben. Dieses Jahr hat er die Sopranistin Barbara Ehwald mitgebracht und die beiden haben ein ganz wunderbares Konzert für unsere digitale Kirche gespielt. Vielen Dank, dass Sie extra dafür nach Wandlitz in die Dorfkirche gekommen sind und allen anderen viel Vergnügen beim Hören und einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag!

Ich wünsche mir ein Schaukelpferd

Gedicht von Heinrich Seidel, gelesen von Sybille Gruska

3. Advent | Predigt

Wir zünden schon die dritte Kerze an und man bekommt den Eindruck, je näher Weihnachten rückt, je unsicherer wird es, ob wir Weihnachten zusammen Gottesdienst feiern dürfen. 

Im Mittelpunkt des heutigen Gottesdienstes steht Johannes der Täufer, der geholfen hat, einen verbauten Weg zu Gott wieder zu öffnen. 

Die Bedeutung, die Gottes Menschwerdung für unser Leben hat, hängt nicht an Präsensgottesdiensten am Heiligen Abend im Jahr 2020. Darum ist so oder so die gute Nachricht: Weihnachten wird stattfinden. 

2. Advent | Predigt

Alle 5-6 Jahre ist der 2. Advent auch der Nikolaustag. Also ist es heute zweifach schön: Wir können den Raum mit einer weiteren Kerze erhellen und die Freude über den Mann, der Kindern Süßigkeiten in die Schuhe steckt. Hier schonmal vorab die Predigt.